Was macht er denn jetzt???


Das sag ich noch nicht (wobei es in einem Forum schon geschrieben steht). Aber ich bin guter Dinge, dass es klappt. Vorhin hat meine Waschmaschiene folgendes formschöne Stück Filz ausgespuckt:

filzdings

Ich bin mit dem Ergebnis hochzufrieden. Jetzt muss ich nur noch weitere 24 davon produzieren. Dann noch zehn die kürzer und dünner sind. Fehlt nur noch eine große grüne Fläche, alles zusammenfügen und fertig ist Weihnachtsgeschenk Nummer 3

Wer schon weiß, was es werden soll, bitte nicht petzen. Der Rest darf gerne raten 😉

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Wenn ich jemandem einen Korb gebe, ist der immerhin selbst gehäkelt ;-)


Jemandem einen Korb geben, ist ja gemeinhin negativ behaftet. Wie viel schlimmer muss es dann sein, wenn man seiner eigenen Mutter einen Korb gibt und das auch noch zu Weihnachten.

Aber in diesem Fall ist der Korb ein Weihnachtsgeschenk und er ist heute endlich fertig geworden.

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Materialien: Peddigrohr, Bravo Big Color (Farbe 80), Bravo Big Schwarz

Zunächst habe ich die Seite tunesisch rund gehäkelt.

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Als nächstes habe ich mit Peddigrohr einen Korbboden geflochten.

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Dann wurde es frickelig. Die überstehenden Staken des Korbbodens mussten im Inneren des Wollschlauches durch die Maschen gezogen werden. In der Mitte habe ich zur Stabilitätsverbesserung nachträglich noch eine Reihe Peddigrohr eingeflochten.

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Nun mussten nur noch die Staken oben zu einem Korbrand verflochten werden.

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Wenn man genau hinsieht, erkennt man noch ein paar unschöne Stellen, insbesondere am Rand, die vor allen Dingen durch Fehleinschätzungen am Anfang des Flechtvorganges zustande kamen und somit auch nicht mehr korrigiert werden können. Da ich jedoch zum ersten mal mit Peddigrohr gearbeitet habe, bin ich mit dem Ergebnis ziemlich zufrieden. Vor allem bin ich froh, dass die gehäkelte Korbwand so stabil auf den Staken liegt und meine Idee insgesamt aufgegangen ist. Auf dem ersten Bild in diesem Artikel seht ihr übrigens schon die Wolle, die ich für meinen eigenen Wollkorb verwenden will.

Den Korb und andere schöne Dinge findet ihr übrigens auch beim creadienstag

Jetzt auch noch ne Eule


Keine Ahnung, wo der Eulentrend herkommt. Aber er ist da und hat auch meine Freundin erreicht. Da ich mal eine Pause vom Zerschneiden meiner alten Klamotten brauchte, sich einige Wollreste angesammelt hatten und ich das Wochenende bei ihr verbrachte, lag es nah, ihr eine kleine Eule zu häkeln.

Eine Anleitung hatte ich nicht. Aber ich bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Einzig bei den Flügeln brauchte ich ein paar Anläufe, bis ich sie hinbekommen habe.

Ich werde demnächst noch versuchen, dem fertigen Vogelvieh eine Anleitung zu entlocken, die ich dann hier ergänzen werde. Aber auf die Füllung möchte ich an dieser Stelle schonmal eingehen. Sie ist nämlich mit Wollfäden gefüllt. Wenn man, wie ich, verhältnismäßig selten etwas zum Füllen braucht und gerne mit dicken Garnen arbeitet, lohnt es sich den ansonsten nutzlosen Verschnitt zu sammeln und für solche Füllungen zu verwenden. Auch die anfangs missratenen Eulenflügel befinden sich im Bauch derselben.

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Ist denn schon Weihnachten?


Eigentlich gehöre ich zu den Menschen, die sich immer erst kurz vor Schluß um Weihnachtsgeschenke kümmern. Ich kann mir selber nicht erklären, warum ich dieses Jahr so früh damit angefangen habe. Wenn das so weiter geht, habe ich einen entspannten Dezember .

Für meine Schwester (der ich vorhin Blogverbot erteilt habe), habe ich eine Umhängetasche gehäkelt.

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Die Tasche ist mit zwei Garnen tunesisch Rund gehäkelt. Der Boden und der Träger sind klassisch gehäkelt. Leider gibt meine Handykamera die Farben nicht ordentlich wieder, aber in der Nahaufnahme kann man sie zumindest besser erahnen.

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