Die Verstrickte Dienstagsfrage


Das Wollschaf stellte heute folgende Frage:

Hast Du für Dich die ultimative Socke gefunden?
Und strickst Du sie immer nach dem Schema F? Das heißt – nach welcher Tabelle, mit welcher Ferse, mit welcher Spitze? Immer das gleiche oder variierst Du?

Socken sind so ein Ding. Gestrickt habe ich noch keine, da ich erst seit kurzem stricke und noch nicht an das Nadelspiel traue. Der Versuch mir welche zu häkeln, ist fürchterlich schief gelaufen. Selbst der Versuch das unförmige Gebilde zum Teil aufzuribbeln und mit einer Filzsohle in einen Pantoffel zu verwandeln, konnte das Ding nicht retten. Nicht erschrecken, wenn ich euch jetzt das Ergebnis zeige 😉

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Eine Schwierigkeit, die zu solchen Ergebnissen führt, ist, dass meine Füße zu groß sind, um die freien Anleitungen zu nutzen, die ich bislang im Netz gefunden habe. Ich denke, ich komme wohl nicht daran vorbei mich entweder ans Nadelspiel zu wagen (da habe ich in einem Buch eine Tabelle, die bis zu meiner Größe geht), oder ganz lieb zu meiner Freundin zu sein, die nämlich tolle Socken strickt.

Jetzt auch noch ne Eule


Keine Ahnung, wo der Eulentrend herkommt. Aber er ist da und hat auch meine Freundin erreicht. Da ich mal eine Pause vom Zerschneiden meiner alten Klamotten brauchte, sich einige Wollreste angesammelt hatten und ich das Wochenende bei ihr verbrachte, lag es nah, ihr eine kleine Eule zu häkeln.

Eine Anleitung hatte ich nicht. Aber ich bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Einzig bei den Flügeln brauchte ich ein paar Anläufe, bis ich sie hinbekommen habe.

Ich werde demnächst noch versuchen, dem fertigen Vogelvieh eine Anleitung zu entlocken, die ich dann hier ergänzen werde. Aber auf die Füllung möchte ich an dieser Stelle schonmal eingehen. Sie ist nämlich mit Wollfäden gefüllt. Wenn man, wie ich, verhältnismäßig selten etwas zum Füllen braucht und gerne mit dicken Garnen arbeitet, lohnt es sich den ansonsten nutzlosen Verschnitt zu sammeln und für solche Füllungen zu verwenden. Auch die anfangs missratenen Eulenflügel befinden sich im Bauch derselben.

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Eine Hose für den Kopf


Da ich ja schon lange keinen Sport mehr treibe und ich meine alte Jogginghose aus Jugendtagen nicht sonderlich schön finde, habe ich mich dazu entschlossen, sie von dem heutigen Tage an auf dem Kopf zu tragen.

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Wie man sieht, ist sie nicht mehr als Jogginghose erkennbar. Ich habe ja vor kurzem über mein Langzeitprojekt geschrieben und wollte schonmal schauen, wie sich solche Streifen denn verhäkeln lassen.

Es ist gar nicht so schwer eine olle Jogginghose so zu modifizieren, dass man sie ohne Scham in der Öffentlichkeit tragen kann. Zunächst schneidet man die Nähte und Taschen aus dem alten Teil

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Und wenn man schonmal dabei ist, die Hose zu zerschneiden kann man gleich damit weiter machen und schneidet aus den Einzelteilen einen einzelnen dünnen Streifen

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Das Ganze dann zur besseren Verabeitung zu einem Knäuel gewickelt. Ich benutze dafür eine Kreuzspindel

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Dann nur noch eine passende Häkelnadel auswählen und in kurzer Zeit ist die Jogginghose tragbar.

Verlinkt bei Alles für den Mann

tunesisch gehäkelte Mütze


Anlässlich des MützenMittwochs stelle ich hier mal eine meiner tunesisch gehäkelten Mützen vor. Ich benutze dafür eine Doppelhakennadel zum rundhäkeln mit zwei Garnen. Am besten gefällt mir dabei die Kombination aus einem schwarzen Garn und einem mehrfarbigen. In diesem Fall schwarzweiß.

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Auch eingestellt in alles für den Mann

Langzeitprojekt mit ungewissem Ausgang


Neben meiner Arbeit an diversen Weihnachtsgeschenken, habe ich mit einem Langzeitprojekt begonnen, bei dem ich nocht nicht genau weiß, worauf es hinauslaufen wird. Ich habe meinen Kleiderschrank ausgemistet, da zu viel Platz von Klamotten eingenommen wurde, die zu klein, zerschlissen, oder einfach nicht mehr mein Geschmschmack sind.

Das es aber so viele sind, hat mich dann doch überrascht:

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Ich habe damit begonnen die Klamotten zu zerschneiden. Zunächst schneide ich die Nähte raus, danach schneide ich aus den Einzelteilen jeweils ein langes Band. Dieses wickle ich dann auf einer Kreuzspindel zu einem Knäuel.

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Diese Knäuele sollen natürlich verarbeitet werden. Jedoch weiß ich noch nicht genau, was ich daraus mache. Ich habe zwar schon eine Idee im Hinterkopf, bin jedoch noch unentschieden und würde mich darum sehr über Anregungen von euch freuen. Auf jeden Fall fände ich es interessant die Unterschiedlichen Materialien (Baumwolle, Leinen, Jeans, Cord, …) in einem Projekt zu verarbeiten.

Nachdem ich gestern damit begonnen hatte, habe ich gerade mein viertes Knäuel fertig gestellt. Bislang sind ein Hemd, ein T-sirt und eine Hose der Schere zum Opfer gefallen.

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Dieses Projekt ist heute auch mein Beitrag zum Creadienstag

Männersachen


Das Wollschaf stellte am Dienstag ja meine Frage nach Handarbeitszeitschriften, die einen nennenswerten Anteil an Anleitungen für Männer beinhalten. Ich fasse hier mal die Antworten zusammen:

Regelmäßige Zeitschriften:

Gibt es nicht wirklich. Abgesehen von den Wollherstellern, die 2 mal im Jahr auch Männermodelle raus bringen. Vereinzelt gibt es in den regulären Ausgaben der Zeitschriften auch mal ein paar Männermodelle mehr. Z.B in der Filati classici Ausgabe 2

 

Sonderausgaben:

Verena Männer

 

Onlinezeitschriften:

http://www.brooklyntweed.net/btmen.html  (englisch)

Bücher:

Naturburschen
Men in Knits
Mann trägt Strick
Männermaschen
Socken für Kerle, selbst gestrickt

 

Sonstige Quellen im Internet:

http://www.ravelry.com/ (anleitungen in diversen Sprachen)
http://www.garnstudio.com
http://mailledelaine.com/pages/ModelesAccueil.htm (französisch)

Danke für die gefundenen Antworten an

streepie, mamarok, Kerstin, Cornelie Müller-Gödecke (ConnieM), katscapsinfo, Anneliese Altmann, Anke, chatts, grannysmith, ruhelose Kreativeule, Fadenwerkerin, Nicole

 

 

Quittendingsbums/Abseits der Maschen


Eigentlich wollte ich heute mal Quittenmarmelade machen.

Aber so etwas wie Quittenmarmelade gibt es ja gar nicht mehr. Der Begriff Marmelade ist laut einer EU-Richtlinie mittlerweile meines Wissens nach nur noch eingekochten Zitrusfrüchten vorbehalten. Da ich aber gerade keine Lust habe nachzulesen, ob ich jetzt ein Gelee, einen Fruchtaufstrich, oder Konfitüre fabriziert habe, spreche ich einfach mal von Quittendingsbums

Und so wirds gemacht:

Man nehme Quitten

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Diese werden geschält, entkernt und in Würfel geschnitten. Die Würfel kommen dann mit Wasser in einen Topf und werden gekocht.

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Während des Kochens kann man dann schonmal die weiteren Zutaten vorbereiten. Das wären in diesem Fall Orangenabrieb, Zimt und Limetten.

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Die Limetten werden ausgepresst.

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Wenn die Quitten fertig gekocht sind (nicht zu weich, sonst verlieren sie an Geschmack) macht man daraus Quittenmatsche

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In die Quittenmatsche werden dann die anderen Zutaten eingerührt. Ich habe nach dem Abschmecken leider feststellen müssen, dass die Quitten nicht so Aromatisch waren, wie ich mir das erhofft habe. In einem solchen Fall kann man zu einer Geheimwaffe greifen und noch Lebkuchengewürz untermischen.

Als nächstes kommt dann der Gelierzucker dazu. Wenn ich kleinere Mengen koche, nehme ich gerne 2:1. In diesem Fall jedoch habe ich aufgrund der besseren Haltbarkeit 1:1 genommen.

Jetzt heißt es ständig am Herd stehen und rühren, oder aber, wenn vorhanden, alles in einen Brotbackautomaten mit Marmeladenprogramm kippen und gemütlich ein Buch lesen bis der Automat piept. 😉

Jetzt muss man die heiße Mar… äh das Quittendingsbums nur noch in Gläser füllen, Und natürlich schonmal das erste Brötchen genießen.

Mmmh lecker, so ein Brötchen mit Quittendingsbums!

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