Rot ist Rot, bleibt Rot / Abseits der Maschen


Ach wie sehr habe ich mich immer über die Fotos geärgert, die ich hier veröffentlicht habe. Die Bildqualität, die meine Handycam bietet ist einfach nur schlecht. Machte mir ursprünglich auch nichts aus, denn ich habe bei der Auswahl meines Handys auf andere Dinge wert gelegt, aber seitdem ich blogge, geht mir das furchtbar auf die nerven. Vor allen Dingen, wenn die Farben der Werke, die ich hier zeige, gar nichts mit denen zu tun haben, die sie in wirklichkeit haben.

Aber das soll jetzt besser werden. Ich habe jetzt eine Digitalkamera und darum hoffe ich, dass das folgende Bild, das letzte ist, welches in miserabeler Qualität zu sehen sein wird.

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Die verstrickte Dienstagsfrage 44/2013


Als handarbeitender Mann stelle ich mir die Frage: Gibt es Strick- und/oder Häkelzeitschriften, die keine Frauenzeitschriften sind? Wenn ich in Läden in Handarbeitszeitschriften schaue, finde ich dort eine Vielzahl von Anleitungen für Frauen, einige für Kinder und fast nichts für Männer. Gibt es da Ausnahmen, bei der es sich auch als Mann lohnt, Geld für eine ganze Zeitschrift auszugeben?

Vielen Dank an Ralf für die heutige Frage!

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Männer, Fäden, Stoff und Wolle


Das handarbeitende Männer früher alles Andere als Ausnahmen waren, hatte ich zwar bereits mehrfach gelesen, aber die Bilder, die Suschna zu dem Thema herausgesucht hat sind dazu eine schöne Illustration.

Textile Geschichten

Knopf- und Hutschnurmacher

knopf

Seidensticker

seiden

Schneider

schneider

schneider2

schneider3

Bortenmacher

borten
Wollkämmer
wolle

Weber

weber1524
(Alle Bilder WikiCommons, Link = Klick aufs Bild)

Für Männer wie Maschenbart, die in der U-Bahn nicht in Frieden häkeln dürfen. Und für alle handarbeitenden Frauen, die als „unbedarfte Hausmütterchen“ belächelt werden.

Die Bilder kommen aus den Hausbüchern der Zwölbrüderstiftung. In den Nürnberger Stiftungshäusern fanden ab dem späten Mittelalter bedürftige Handwerker Unterkunft. Die Bewohner wurden  für die Chronik der Stiftung jeweils mit ihren persönlichen Attributen portraitiert. Abgesehen davon, dass dadurch über tausend Darstellungen von Handwerksberufen zusammengekommen sind, finde ich die Illustrationen einfach umwerfend.   Aus meiner Auswahl gefällt mir der Seidensticker vielleicht am besten. Oder lieber der Schneider vor dem blauen Tuch? Oder der Bortenmacher?

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