Schal ohne Prinzipien


„Ich kann gar nicht stricken!“

Oft habe ich diesen Satz gesagt. Und meist noch hinzu gefügt, dass ich es auch nicht lernen würde. Aus Prinzip nicht.
Egal, ob ich gerade klassisch häkelte, tunesisch häkelte, oder mich mit dem Nadelbinden befasste, irgendwann kam immer von irgendwem die obligatorische Frage: „Was strickste denn da?“

Und so kam es, dass ich mir einen Spaß daraus machte, das nicht Stricken zu einem Prinzip zu erklären…

… und dieses Prinzip habe ich jetzt gebrochen.

Ja, ich gestehe! Ich habe gestrickt! Und ich schäme mich nicht einmal dafür!

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Aber wie kam es dazu? Die Antwort ist leicht zu beantworten. Es ist natürlich eine Frau im Spiel 😉
„Ach du häkelst? Ich stricke ja?“
„Stricken kann ich nicht, aber du kannst es mir ja beibringen…“

Zugegeben, der Dialog hat so nicht stattgefunden, aber sinngemäß passt es. Und die Masche mit der Masche ist aufgegangen. Nicht nur, weil ich jetzt einen neuen Schal habe 😉

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Und wenn ich schonmal mit einem Prinzip breche, dann richtig. Ein Paket mit folgendem Inhalt hat mich heute erreicht:

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mein Lieblingsschal


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Der Schal ist mit zwei Garnen tunesisch rundgehäkelt. Quasi ein dünner Schlauch, dessen Enden vernäht sind. Ich habe den Schal deswegen rund gehäkelt, weil ich keine Vorder- und Rückseite haben wollte. Schöner Nebeneffekt: Der Schal ist superwarm. 🙂

So sieht das Muster von nahem aus:

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