Die Verstrickte Dienstagsfrage


Das Wollschaf stellte heute folgende Frage:

Hast Du für Dich die ultimative Socke gefunden?
Und strickst Du sie immer nach dem Schema F? Das heißt – nach welcher Tabelle, mit welcher Ferse, mit welcher Spitze? Immer das gleiche oder variierst Du?

Socken sind so ein Ding. Gestrickt habe ich noch keine, da ich erst seit kurzem stricke und noch nicht an das Nadelspiel traue. Der Versuch mir welche zu häkeln, ist fürchterlich schief gelaufen. Selbst der Versuch das unförmige Gebilde zum Teil aufzuribbeln und mit einer Filzsohle in einen Pantoffel zu verwandeln, konnte das Ding nicht retten. Nicht erschrecken, wenn ich euch jetzt das Ergebnis zeige 😉

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Eine Schwierigkeit, die zu solchen Ergebnissen führt, ist, dass meine Füße zu groß sind, um die freien Anleitungen zu nutzen, die ich bislang im Netz gefunden habe. Ich denke, ich komme wohl nicht daran vorbei mich entweder ans Nadelspiel zu wagen (da habe ich in einem Buch eine Tabelle, die bis zu meiner Größe geht), oder ganz lieb zu meiner Freundin zu sein, die nämlich tolle Socken strickt.

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Quittendingsbums/Abseits der Maschen


Eigentlich wollte ich heute mal Quittenmarmelade machen.

Aber so etwas wie Quittenmarmelade gibt es ja gar nicht mehr. Der Begriff Marmelade ist laut einer EU-Richtlinie mittlerweile meines Wissens nach nur noch eingekochten Zitrusfrüchten vorbehalten. Da ich aber gerade keine Lust habe nachzulesen, ob ich jetzt ein Gelee, einen Fruchtaufstrich, oder Konfitüre fabriziert habe, spreche ich einfach mal von Quittendingsbums

Und so wirds gemacht:

Man nehme Quitten

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Diese werden geschält, entkernt und in Würfel geschnitten. Die Würfel kommen dann mit Wasser in einen Topf und werden gekocht.

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Während des Kochens kann man dann schonmal die weiteren Zutaten vorbereiten. Das wären in diesem Fall Orangenabrieb, Zimt und Limetten.

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Die Limetten werden ausgepresst.

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Wenn die Quitten fertig gekocht sind (nicht zu weich, sonst verlieren sie an Geschmack) macht man daraus Quittenmatsche

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In die Quittenmatsche werden dann die anderen Zutaten eingerührt. Ich habe nach dem Abschmecken leider feststellen müssen, dass die Quitten nicht so Aromatisch waren, wie ich mir das erhofft habe. In einem solchen Fall kann man zu einer Geheimwaffe greifen und noch Lebkuchengewürz untermischen.

Als nächstes kommt dann der Gelierzucker dazu. Wenn ich kleinere Mengen koche, nehme ich gerne 2:1. In diesem Fall jedoch habe ich aufgrund der besseren Haltbarkeit 1:1 genommen.

Jetzt heißt es ständig am Herd stehen und rühren, oder aber, wenn vorhanden, alles in einen Brotbackautomaten mit Marmeladenprogramm kippen und gemütlich ein Buch lesen bis der Automat piept. 😉

Jetzt muss man die heiße Mar… äh das Quittendingsbums nur noch in Gläser füllen, Und natürlich schonmal das erste Brötchen genießen.

Mmmh lecker, so ein Brötchen mit Quittendingsbums!

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