Eine Hose für den Kopf


Da ich ja schon lange keinen Sport mehr treibe und ich meine alte Jogginghose aus Jugendtagen nicht sonderlich schön finde, habe ich mich dazu entschlossen, sie von dem heutigen Tage an auf dem Kopf zu tragen.

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Wie man sieht, ist sie nicht mehr als Jogginghose erkennbar. Ich habe ja vor kurzem über mein Langzeitprojekt geschrieben und wollte schonmal schauen, wie sich solche Streifen denn verhäkeln lassen.

Es ist gar nicht so schwer eine olle Jogginghose so zu modifizieren, dass man sie ohne Scham in der Öffentlichkeit tragen kann. Zunächst schneidet man die Nähte und Taschen aus dem alten Teil

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Und wenn man schonmal dabei ist, die Hose zu zerschneiden kann man gleich damit weiter machen und schneidet aus den Einzelteilen einen einzelnen dünnen Streifen

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Das Ganze dann zur besseren Verabeitung zu einem Knäuel gewickelt. Ich benutze dafür eine Kreuzspindel

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Dann nur noch eine passende Häkelnadel auswählen und in kurzer Zeit ist die Jogginghose tragbar.

Verlinkt bei Alles für den Mann

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18 Kommentare zu “Eine Hose für den Kopf

    • Nein, die sind nichtr kurz. Nachdem ich die nähte rausgeschnitten hatte, ergab das 4 große stoffteile. Aus jedem teil wird ein streifen, oder besser gesagt, band geschnitten. Entweder man arbeitet sich spiralförmig von außen anch innen, oder man schneidet eine seite bis einen halben cm bis zum ende und schneidet dann daneben wieder zurück. So ergeben sich aus den 4 stoffstücken 4 lange bänder, die man dann in der tat zusammenknotet. Da die bänder zwar flach sind, sich beim häkeln aber verdrehen, fallen die knoten im endprodukt jedoch nicht wirklich auf

  1. hmm… hatte mich erst die tage mal belesen zu dem „zpagetti“-garn, weil ich eine tasche daraus häkeln wollte… bin dann davon aber abgekommen, weil man nirgendwo ne spezielle farbe kaufen kann, sondern nur farbtöne (ist also fraglich, ob es einem dann gefällt)… auf deine art kann ich das projekt aber wieder aufnehmen 🙂

    bin dann mal den keiderschrank ausmisten… ob´s meinem mann auffällt, wenn er keine hosen mehr hat? 😉

  2. Schaut gut aus! Bin schon gespannt, was du aus den anderen Stoffstreifen zauberst. Du hast ja letztens gezeigt, dass da noch viel mehr auf Verarbeitung wartet 😉

  3. Oh, ich finde das super. Ist die Mütze denn warm und bequem? Ich selbst habe Stoffreste bisher klassisch für Badezimmerteppiche und Utensilos verhäkelt (und mag sie sehr gerne). 🙂

      • Zu schade. Und wenn man eine etwas kleinere Nadel nehmen würde?

        Was die Knötchen angeht. so fiel mir das heute ein: Man kann die einzelnen Streifen an den Enden zusammennähen. Das ist verhäkelt wie ein Faden und fällt nicht auf und es löst sich nicht – auch nach mehreren Maschinenwäschen. So hat dies meine Oma immer gemacht. 😉 Das ist vielleicht hilfreich bei weiteren Arbeiten.
        Liebe Grüße

      • Bei dünneren stoffen würde das mit einer kleineren nadel sicher klappen. In diesem fall wäre es mir persönlich zu mühsam gewesen.
        Zusammennähen ist sicher möglich. Aber leider nicht für mich, da ich aufgrund einer phobie nicht mit spitzen nadeln arbeiten kann

  4. Super Recycling! Ich habe auch schón etliche Shirts in einen HäkelTeppich verwandelt. Mi einem Rollschneider geht das Schneiden auch viel schneller und handschonender.
    Viele Grüße
    Petra

  5. Na, das ist ja ein tolles Projekt!!!
    Ich habe mir auch mal so einen Bad-Teppich aus alter Bettwäsche häkeln lassen. Mittlerweile häkle ich aber auch selbst und es macht wirklich Spaß!
    Zur Zeit häkle ich Ganz kleine Krippenfiguren für den Adventskalender meiner Tochter *grins*
    Bin schon gespannt, was du aus den „Kleiderschrank-rausschmeiss“-Resten noch so machst!
    Susanne

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