Männer, Fäden, Stoff und Wolle


Das handarbeitende Männer früher alles Andere als Ausnahmen waren, hatte ich zwar bereits mehrfach gelesen, aber die Bilder, die Suschna zu dem Thema herausgesucht hat sind dazu eine schöne Illustration.

Textile Geschichten

Knopf- und Hutschnurmacher

knopf

Seidensticker

seiden

Schneider

schneider

schneider2

schneider3

Bortenmacher

borten
Wollkämmer
wolle

Weber

weber1524
(Alle Bilder WikiCommons, Link = Klick aufs Bild)

Für Männer wie Maschenbart, die in der U-Bahn nicht in Frieden häkeln dürfen. Und für alle handarbeitenden Frauen, die als „unbedarfte Hausmütterchen“ belächelt werden.

Die Bilder kommen aus den Hausbüchern der Zwölbrüderstiftung. In den Nürnberger Stiftungshäusern fanden ab dem späten Mittelalter bedürftige Handwerker Unterkunft. Die Bewohner wurden  für die Chronik der Stiftung jeweils mit ihren persönlichen Attributen portraitiert. Abgesehen davon, dass dadurch über tausend Darstellungen von Handwerksberufen zusammengekommen sind, finde ich die Illustrationen einfach umwerfend.   Aus meiner Auswahl gefällt mir der Seidensticker vielleicht am besten. Oder lieber der Schneider vor dem blauen Tuch? Oder der Bortenmacher?

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