Wie alles begann…


drache2

Es war im Sommer 2010 und der Geburtstag meiner Schwester rückte immer näher. Und im Gegensatz zu sonst hatte ich mir frühzeitig Gedanken über ein Geschenk gemacht, das richtige gesucht und gefunden und ich dachte, nichts könnte mehr schief gehen. Und dann wurde ich bei ebay überboten…

Da war sie wieder. Die Panik, die einen erfasst, wenn die Zeit genauso knapp ist, wie das Budget und sich die richtige Idee nicht einstellen will.

Ich könne ihr ja ein Amigurumi machen, schlug meine Mitbewohnerin vor. Amiguwas? Kurz darauf wusste ich, dass es sich dabei um Häkelfiguren handelt.

Hmm, gehäkelt hatte ich in der Grundschule schonmal. Also so schwer konnte das ja nicht sein. Gemeinsam schauten wir uns im Internet Häkelanleitungen durch und ich entschied mich für einen kleinen schwarzen Drachen. Dann ließ ich mir das Häkeln beibringen. Ich freue mich hier berichten zu dürfen, dass ich dabei keine Finger verloren habe, auch wenn es manchmal knapp war. Ich glaube ich stellte mich ziemlich blöd an und fragte mich nicht nur einmal, wie ich das in der Grundschule hinbekommen habe.

Nachdem ich es leidlich hinbekam, musste ich mich auch langsam an den Drachen begeben. Wenn ich mich beim Häkeln lernen schon blöd angestellt habe, beim lernen des Magic Rings habe ich das deutlich unterboten. Erschwert wurde das ganze durch die Benutzung einer kleinen Nadelstärke bei schwarzer Wolle. Ich konnte kaum erkennen, was ich da tat. Langsam wurde mir klar, dass mein Projet nicht wirklich für Anfänger geeignet war. Trotzdem machte ich weiter. Denn ich konnte ja nicht ohne Geschenk auf dem Geburtstag meiner Schwester auftauchen. Und entgegen all meiner Befürchtungen wurde ich rechtzeitig fertig. Kurz vorher hatte ich mir noch geschworen, nie wieder eine Häkelnadel in die Hand zu nehmen. Aber als ich den fertigen Drachen in den Händen hielt, änderte ich meine Meinung. Immerhin hatte ich etwas (meiner Meinung nach) ganz kompliziertes hinbekommen. Da sollten andere Häkeleien kein Problem für mich sein. 😉

Außerdem war ja noch Wolle übrig

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3 Kommentare zu “Wie alles begann…

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